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Dorfkirche zu Langerwisch


Die Langerwischer Dorfkirche befindet sich an der Peter-Huchel-Chaussee, von Wilhelmshorst aus kommend rechts am Feldrand liegend, umgeben von einem kleinen Friedhof. Sie geht auf einen einschiffigen Feldsteinbau aus dem 18. Jahrhundert zurück.

Die Wetterfahne auf dem Turm, dessen umfassende Restaurierung 2007 abgeschlossen wurde, kündet von der Fertigstellung im Jahre 1772.

Ehemals im Stil spätbarocker Kunstfertigkeit eingerichtet, wurde das Interieur 1956/57 von Winfried Wendland dem damaligen Zeitgeschmack angepasst. Der Kanzelaltar wich einem rotgeziegelten schlichten Zentrum. Lediglich der Kanzelkorb sowie die Empore sind erhalten geblieben.

Interessant: 2 Glocken aus den Jahren 1516 und 1893, eine Gesell-Orgel aus dem Jahre 1875.

Die Kirche wird für Gottesdienste, Konzerte, Bestattungen etc. genutzt.

Ev. Kirche Wilhelmshorst


Eigentlich sollte die kleine Kirche nach Wünschen der Ortsgestalter auf dem damals auch so benannten „Kirchplatz“, dem heutigen „Goetheplatz“, ihren festen Platz bekommen. Nach Vorgaben der Nationalsozialsozialisten durften Kirchen jedoch nicht mehr im Ortsmittelpunkt erbaut werden. Deshalb steht die 1937 im Rahmen eines Notprogramms für die wachsende Gemeinde erbaute und inzwischen unter Denkmalschutz gestellte Kirche auf einem nahe gelegenen Grundstück in der Peter-Huchel-Chaussee.

Der Potsdamer Architekt Winfried Wendland entwarf einen Bau, der allen Bedürfnissen einer Gemeinde genügen sollte und vereinte sowohl Kirch-, als auch Gemeinderaum unter einem Dach. Die sich im Innenraum durch eine Holzkonstruktion auszeichnende Kirche verfügt zudem über eine kleine Empore, eine Orgel aus dem jahr 1947 sowie einen Glockenturm.

 

Bis heute findet das gesamte Gemeindeleben in dem schönen, zeitlosen und bodenständigen Zeugnis märkischer Baukunst statt.
Kirchenfenster in Wilhelmshorst

 

© Kirchengemeinde Langerwisch-Wilhelmshorst